
Na, Kumpel, bereit für die nächste Tour? Heute packen wir mal ein Thema an, das vielen unter den Nägeln brennt: die besonderen Sehenswürdigkeiten entlang beliebter Tourenrouten. Ich habe in über 30 Jahren auf dem Bock unzählige Kilometer auf dem Asphalt runtergerissen, und glaubt mir, die besten Geschichten schreibt nicht die Autobahn, sondern der Umweg. Also, schnallt euch an, ich nehme euch mit auf eine Reise durch Frankreichs Schätze.
Kurz gesagt :
- Die 12 schönsten Sehenswürdigkeiten entlang französischer Tourenrouten reichen vom Mont-Saint-Michel bis zum Puy de Dôme.
- Ein Umweg von 20 bis 45 Minuten lohnt sich fast immer – landschaftlich und kulturell.
- Die beste Reisezeit variiert je nach Region: Juni und sind ideal.
- Viele Highlights sind mit dem Wohnmobil erreichbar, einige erfordern aber Planung.
En bref: Die wichtigsten Antworten auf einen Blick
- Die 12 schönsten Sehenswürdigkeiten entlang französischer Tourenrouten reichen vom Mont-Saint-Michel bis zum Puy de Dôme.
- Ein Umweg von 20 bis 45 Minuten lohnt sich fast immer – landschaftlich und kulturell.
- Die beste Reisezeit variiert je nach Region: , Juni und sind ideal.
- Viele Highlights sind mit dem Wohnmobil erreichbar, einige erfordern aber Planung.
- Ich empfehle, pro Sehenswürdigkeit mindestens 1,5 bis 3 Stunden einzuplanen.
Einleitung: Warum sich ein Umweg entlang der Tourenroute immer lohnt
Stellt euch vor, ihr knallt die Route des Grandes Alpes runter, der Motor brummt, die Kurven sind ein Gedicht – und plötzlich seht ihr ein Schild, das auf eine Schlucht hinweist. Was macht ihr? Weiterfahren oder abbiegen? Ich sage euch: Biegt ab. Immer. Denn genau diese ungeplanten Stopps sind es, die aus einer Tour ein Erlebnis machen. Frankreich ist voll von Sehenswürdigkeiten, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Und viele davon liegen direkt an den bekannten Reiserouten.
Ich habe auf meinen Touren durch die Normandie, das Loiretal, die Provence und die Pyrenäen unzählige dieser Perlen gefunden. Manche waren mir schon vorher ein Begriff, andere habe ich eher zufällig entdeckt – ein kurzer Stopp, der sich als Volltreffer entpuppte. Genau diese Mischung aus Bekanntem und Verstecktem macht den Reiz aus. Also, lasst uns loslegen.
Wie ich die Auswahl getroffen habe: Meine Kriterien für die schönsten Sehenswürdigkeiten
Ich habe nicht einfach die erstbesten Touristenmagnete zusammengeklaubt. Nein, ich habe mir genau angeschaut, welche Sehenswürdigkeiten wirklich einen Umweg wert sind. Folgende Kriterien waren mir wichtig:
- Erreichbarkeit: Die Sehenswürdigkeit sollte nicht mehr als 45 Minuten von der Hauptroute entfernt sein.
- Einzigartigkeit: Es muss etwas Besonderes sein – landschaftlich, kulturell oder historisch.
- Praktischer Nutzen: Gibt es Parkplätze, Toiletten, Verpflegung? Als Biker weiß ich, wie wichtig das ist.
- Persönliche Erfahrung: Ich habe fast alle diese Orte selbst besucht und kann aus erster Hand berichten.
- Nachhaltigkeit: Ich achte darauf, dass der Tourismus die Natur nicht übermäßig belastet.
Diese Kriterien helfen euch hoffentlich, eure eigene Route zu planen. Und keine Sorge, ich habe auch ein paar Geheimtipps dabei, die nicht in jedem Reiseführer stehen.
Die 12 besonderen Sehenswürdigkeiten entlang beliebter Tourenrouten
Der Mont-Saint-Michel an der Route der Normandie: Das Wunder im Wattenmeer
Der Mont-Saint-Michel ist für mich das absolute Highlight im Norden. Diese Klosterinsel, die bei Flut komplett vom Wasser umgeben ist, hat etwas Magisches. Schon als Kind habe ich von diesem Ort geträumt, und als ich das erste Mal davorstand, war ich sprachlos. Die engen Gassen, die bis zur Abtei hinaufführen, sind zwar oft überlaufen, aber wenn man früh am Morgen kommt, hat man den Berg fast für sich.
Praktisch: Es gibt große Parkplätze etwa 2,5 km entfernt. Von dort fährt ein Shuttlebus, oder ihr lauft über den Damm. Mit dem Motorrad kommt ihr bis auf den Parkplatz, aber nicht auf die Insel selbst. Plant mindestens 3 Stunden ein, besser einen halben Tag. Die Abtei kostet Eintritt (ca. 11 €), aber der Blick von oben ist jeden Cent wert.
Die Schlösser des Loiretals an der Loire-Route: Ein königliches Erbe zwischen Blois und Chenonceau
Das Loiretal ist ein Paradies für Liebhaber von Schlössern und Geschichte. Zwischen Blois und Chenonceau reiht sich ein Prachtbau an den nächsten. Mein Favorit ist Chenonceau, das Schloss, das sich über den Fluss Cher spannt. Es ist elegant, verspielt und einfach schön. Aber auch Chambord mit seinem riesigen Park und die weniger bekannten Schlösser wie Cheverny sind einen Besuch wert.
Für Biker ist die Strecke entlang der Loire ein Traum: wenig Verkehr, gute Straßen und immer wieder Ausblicke auf die Schlösser. Ich empfehle, mindestens zwei Schlösser pro Tag zu besichtigen, sonst wird es stressig. Die Eintrittspreise liegen zwischen 10 und 15 € pro Schloss. Wer mehrere besuchen will, kann einen Pass kaufen, das spart Geld.
Die Pont du Gard an der Route des Südens: Ein römisches Meisterwerk in Okzitanien
Die Pont du Gard ist ein römischer Aquädukt, der die Gardon-Schlucht überspannt. Ich habe schon viele antike Bauwerke gesehen, aber dieses hier hat mich echt umgehauen. Die Präzision, mit der die Steine vor über Jahren behauen wurden, ist unglaublich. Und das Beste: Man kann auf dem Aquädukt sogar rüberlaufen – allerdings nur auf einem Teil, der Rest ist gesperrt.
Die Anlage ist sehr gut erschlossen. Es gibt ein Museum, Restaurants und Picknickplätze. Der Eintritt für das Museum und den Parkplatz kostet etwa 8,50 € pro Fahrzeug. Mit dem Motorrad zahlt man weniger. Plant 2 bis 3 Stunden ein, wenn ihr euch alles anschauen wollt. Für mich ist die Pont du Gard ein Muss auf jeder Südfrankreich-Tour.
Die Verdon-Schlucht an der Route des Grandes Alpes: Der Grand Canyon Frankreichs
Die Verdon-Schlucht ist der Grand Canyon Frankreichs – und das nicht zu Unrecht. Die Straße, die sich entlang der Schlucht windet, ist ein Fest für jeden Biker. Kurven, Ausblicke, und immer wieder die Möglichkeit, anzuhalten und die atemberaubende Landschaft zu genießen. Ich habe dort oben gestanden und einfach nur gestaunt.
Für Adrenalinjunkies gibt es die Möglichkeit, die Schlucht per Kanu oder Rafting zu erkunden. Aber auch Wandern ist möglich. Die besten Aussichtspunkte sind der Point Sublime und der Belvédère de la Carelle. Die Straße ist teilweise eng und kurvig, also fahrt vorsichtig. Campingplätze gibt es in der Nähe, zum Beispiel in La Palud-sur-Verdon.
Die Weinberge des Elsass an der Route des Weins: Zwischen Colmar und Straßburg
Die Elsässer Weinstraße ist ein Genuss für alle Sinne. Zwischen Colmar und Straßburg reihen sich malerische Dörfer aneinander, umgeben von Weinbergen. Ich bin kein Weinexperte, aber die Landschaft und die Architektur haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Fachwerkhäuser, die Blumen an den Fenstern, die gemütlichen Winzerstuben – das ist einfach charmant.
Für Biker ist die Strecke gut ausgebaut und führt durch viele kleine Orte. Plant Zeit für eine Weinprobe ein – die Winzer sind gastfreundlich und erklären gerne ihre Weine. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es reichlich, von günstigen Pensionen bis zu gehobenen Hotels. Die beste Reisezeit ist der Herbst, wenn die Weinlese stattfindet.
Die Dune du Pilat an der Atlantikroute: Die höchste Wanderdüne Europas
Die Dune du Pilat ist mit über 100 Metern Höhe die höchste Wanderdüne Europas. Ich bin sie hochgestapft – das ist anstrengender, als es aussieht, vor allem mit Motorradkluft. Aber oben angekommen, werdet ihr mit einem Panoramablick belohnt, der seinesgleichen sucht: auf der einen Seite der Atlantik, auf der anderen der Pinienwald.
Die Düne liegt direkt an der Atlantikküste, südlich von Arcachon. Es gibt einen großen Parkplatz, von dem aus man die Düne zu Fuß erreicht. Der Eintritt ist frei, aber der Parkplatz kostet je nach Saison zwischen 4 und 8 €. Plant mindestens 1,5 Stunden ein, wenn ihr hoch und runter wollt. Für mich ein unvergessliches Erlebnis.
Die Calanques von Cassis an der Mittelmeerroute: Ein Fjord im Süden
Die Calanques von Cassis sind eine Reihe von fjordartigen Buchten zwischen Marseille und Cassis. Das Wasser ist türkisblau, die Felsen steil – ein Traum für Fotografen und Naturliebhaber. Ich habe dort eine Bootstour gemacht und war begeistert. Aber auch Wanderer kommen auf ihre Kosten: Es gibt zahlreiche Wege, die zu den Calanques führen.
Mit dem Motorrad kann man bis Cassis fahren und von dort aus die Calanques per Boot oder zu Fuß erkunden. Die Straße entlang der Küste ist atemberaubend, aber auch oft voll. Parkplätze in Cassis sind rar und teuer. Ich empfehle, früh am Morgen zu kommen. Die Bootstouren kosten zwischen 15 und 25 € pro Person.
Die Citadelle von Carcassonne an der Route der Katharer: Eine mittelalterliche Festungsstadt
Die Citadelle von Carcassonne ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Festungsstädte Europas. Wenn man durch die Tore tritt, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Die doppelte Stadtmauer, die Türme, die engen Gassen – das ist Geschichte zum Anfassen. Ich habe dort einen ganzen Tag verbracht und war immer noch nicht fertig mit Staunen.
Die Stadt ist UNESCO-Welterbe und entsprechend gut besucht. Der Eintritt in die eigentliche Burg kostet etwa 9,50 €, der Zugang zur Stadt ist frei. Es gibt viele Restaurants und Geschäfte, aber auch ruhigere Ecken. Mit dem Motorrad parkt man am besten außerhalb der Stadtmauern und läuft die paar Minuten. Plant mindestens 3 Stunden ein.
Der Cirque de Gavarnie an der Pyrenäenroute: Ein UNESCO-Welterbe der Natur
Der Cirque de Gavarnie ist ein natürliches Amphitheater in den Pyrenäen, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Die Felswände ragen über 1500 Meter in die Höhe, und in der Mitte stürzt ein Wasserfall herab. Ich habe dort oben gestanden und mich ganz klein gefühlt. Die Wanderung zum Fuß des Zirks ist nicht ohne, aber machbar.
Der Ort Gavarnie ist ein kleiner Bergort mit Hotels und Restaurants. Die Straße dorthin ist kurvig und landschaftlich reizvoll. Parkplätze sind vorhanden, aber in der Hochsaison schnell belegt. Für die Wanderung zum Cirque solltet ihr festes Schuhwerk und Wasser mitnehmen. Die beste Zeit ist von Juni bis .
Die Felsen von Étretat an der Alabasterküste: Kreideklippen mit Panoramablick
Die Felsen von Étretat sind berühmt für ihre weißen Kreideklippen und die natürlichen Felsbögen. Ich habe dort einen Sonnenuntergang erlebt, der mir die Sprache verschlagen hat. Die Klippen leuchten im Abendlicht, das Meer rauscht – das ist pure Poesie. Für mich einer der schönsten Orte in der Normandie.
Étretat ist ein kleines Küstenstädtchen mit vielen Cafés und Crêperien. Der Parkplatz am Strand ist kostenpflichtig (ca. 5 € für 2 Stunden). Die Klippen erreicht man zu Fuß über Treppen und Wege. Vorsicht: Die Klippen sind nicht gesichert, haltet Abstand zur Kante. Plant 2 bis 3 Stunden ein, um die verschiedenen Aussichtspunkte zu erkunden.
Die Camargue an der Route der Provence: Ein Paradies für Naturliebhaber
Die Camargue ist ein Feuchtgebiet im Rhonedelta, bekannt für seine weißen Pferde, schwarzen Stiere und rosa Flamingos. Ich bin mit dem Motorrad durch die Salinen gefahren und habe die Stille genossen. Es ist ein Kontrastprogramm zur geschäftigen Provence – weit, flach, ursprünglich.
Die besten Orte, um die Tierwelt zu beobachten, sind die Salin de Giraud und das Ornithologische Reservat Pont de Gau. Der Eintritt ins Reservat kostet etwa 7,50 €. Mit dem Motorrad kann man die Gegend gut erkunden, aber Vorsicht: Die Straßen sind teilweise schmal und es gibt viele Radfahrer. Plant einen halben Tag ein.
Der Puy de Dôme an der Route des Vulkans: Ein erloschener Riese im Herzen der Auvergne
Der Puy de Dôme ist ein erloschener Vulkan in der Auvergne und Teil der Chaîne des Puys. Mit dem Motorrad kann man bis fast zum Gipfel fahren – die Straße ist mautpflichtig (ca. 6 €). Oben angekommen, hat man einen 360-Grad-Blick über die Vulkanlandschaft. Ich war schon oft dort und jedes Mal wieder beeindruckt.
Es gibt ein Besucherzentrum mit Restaurant und Ausstellungen. Die Fahrt hinauf ist ein Erlebnis, aber bei starkem Wind oder schlechtem Wetter wird die Straße gesperrt. Alternativ kann man die Zahnradbahn nehmen. Plant mindestens 2 Stunden ein. Für mich ein Muss auf jeder Auvergne-Tour.
Praktische Tipps für die Planung Ihrer Entdeckungsreise
Die beste Reisezeit für jede Region
Die beste Reisezeit hängt stark von der Region ab. Im Norden (Normandie, Bretagne) ist der Sommer oft mild, aber regnerisch. Im Süden (Provence, Côte d’Azur) ist es im Juli und sehr heiß und voll. Ich empfehle für die meisten Regionen die Monate , Juni und . Da ist das Wetter angenehm und die Touristenmassen halten sich in Grenzen.
| Sehenswürdigkeit | Beste Reisezeit | Durchschnittstemperatur | Besucherandrang |
|---|---|---|---|
| Mont-Saint-Michel | , Juni, | 15–20 °C | Hoch |
| Loiretal | Juni, | 18–24 °C | Mittel |
| Pont du Gard | , , Oktober | 20–26 °C | Mittel |
| Verdon-Schlucht | Juni, | 22–28 °C | Hoch |
| Elsass | , , Oktober | 15–22 °C | Mittel |
| Dune du Pilat | Juni, | 20–25 °C | Hoch |
| Calanques von Cassis | , Juni, | 22–27 °C | Sehr hoch |
| Carcassonne | , , Oktober | 18–24 °C | Hoch |
| Cirque de Gavarnie | Juni bis | 15–22 °C | Mittel |
| Étretat | , Juni, | 14–19 °C | Mittel |
| Camargue | , , Oktober | 18–24 °C | Mittel |
| Puy de Dôme | Juni, | 15–22 °C | Mittel |
Wie ihr seht, gibt es nicht die eine perfekte Reisezeit. Es kommt darauf an, was ihr vorhabt und wie viel Trubel ihr verträgt.
Wie Sie Umwege clever in Ihre Route einbauen
Umwege wollen geplant sein. Sonst fahrt ihr am Ende im Kreis und ärgert euch. Ich mache das immer so: Ich schaue mir vorher die Karte an und markiere die Sehenswürdigkeiten, die mich interessieren. Dann plane ich die Route so, dass sie möglichst wenig Umweg bedeuten. Oft kann man mehrere Highlights auf einmal mitnehmen, wenn sie in derselben Richtung liegen.
- Priorisiert: Sucht euch 2 bis 3 Highlights pro Tag heraus, nicht mehr.
- Fahrt früh los: Dann habt ihr die schönsten Orte oft für euch.
- Plant Pausen ein: Ein Kaffee hier, ein Foto dort – das gehört dazu.
- Nutzt Apps: Google Maps oder spezielle Motorrad-Navis helfen bei der Planung.
- Seid flexibel: Manchmal ergeben sich die besten Entdeckungen spontan.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass weniger oft mehr ist. Lieber einen Ort richtig genießen als fünf Orte abhaken.
Nützliche Werkzeuge und Anlaufstellen für französische Reisende
Für die Planung eurer Tour gibt es einige hilfreiche Werkzeuge. Die französische Tourismus-Website france.fr bietet viele Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Reiserouten. Auch die regionalen Tourismusbüros sind eine gute Anlaufstelle. Vor Ort findet man oft Karten und Broschüren, die speziell auf Motorradfahrer zugeschnitten sind.
Für die Navigation nutze ich gerne eine Kombination aus GPS und guter alter Papierkarte. Gerade in abgelegenen Gegenden ist der Empfang nicht immer zuverlässig. Und ganz ehrlich: Eine Karte auf dem Tankrucksack hat auch was Nostalgisches. Denkt auch an eine Vignette für bestimmte Strecken (z. B. Puy de Dôme) und an ausreichend Wasser, besonders im Süden.
Häufig gestellte Fragen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Tourenrouten
Welche Sehenswürdigkeiten lohnen sich besonders für einen kurzen Zwischenstopp?
Für einen kurzen Zwischenstopp eignen sich die Pont du Gard, die Felsen von Étretat und die Dune du Pilat. Alle drei sind gut erreichbar und man kann sie in 1 bis 1,5 Stunden besichtigen, ohne das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben.
Wie viel Zeit sollte ich für jede Sehenswürdigkeit einplanen?
Das hängt von der Sehenswürdigkeit ab. Für den Mont-Saint-Michel solltet ihr mindestens 3 Stunden einplanen, für die Pont du Gard etwa 2 Stunden. Die Dune du Pilat schafft man in 1,5 Stunden, wenn man nur hoch und runter will. Ich empfehle, immer etwas Puffer einzuplanen.
Sind diese Sehenswürdigkeiten auch mit dem Wohnmobil erreichbar?
Die meisten ja, aber es gibt Ausnahmen. Der Mont-Saint-Michel hat spezielle Parkplätze für Wohnmobile, die aber teuer sind. Die Verdon-Schlucht ist mit dem Wohnmobil machbar, aber die Straßen sind eng. In Cassis und Étretat wird es schwierig, einen Stellplatz zu finden. Am besten informiert man sich vorher.
Welche Tourenroute eignet sich am besten für Familien mit Kindern?
Für Familien mit Kindern ist die Route des Weins im Elsass ideal. Die Etappen sind kurz, es gibt viel zu sehen und die Gegend ist kinderfreundlich. Auch die Loire-Route mit ihren Schlössern ist gut geeignet, weil es dort oft Animationen für Kinder gibt. Die Route des Grandes Alpes ist wegen der vielen Kurven und der Höhe weniger für kleine Kinder geeignet.
Fazit: Die schönsten Schätze liegen oft abseits der Hauptstraße
Also, Kumpel, wenn ihr das nächste Mal auf Tour seid, denkt dran: Die besten Geschichten schreibt nicht die Autobahn. Die schönsten Sehenswürdigkeiten entlang beliebter Tourenrouten warten nur darauf, entdeckt zu werden. Ob der Mont-Saint-Michel, die Verdon-Schlucht oder der Puy de Dôme – jeder dieser Orte hat seine eigene Magie. Packt eure Sachen, schwingt euch auf den Bock und lasst den Asphalt unter euren Reifen singen. Ich wünsche euch eine gute Fahrt und viele unvergessliche Eindrücke. Man sieht sich auf der Straße!
Um diese besonderen Sehenswürdigkeiten entspannt zu genießen, ist es wichtig, Müdigkeit auf langen Fahrten zu vermeiden und regelmäßig Pausen einzulegen.
Viele dieser Routen lassen sich hervorragend in Mehrtagestouren rund um München integrieren, um das Beste aus der Reise herauszuholen.
Für eine optimale Planung solcher Touren, die auch abgelegene Schätze einschließen, kann die Harley Club München Tourenplanung eine wertvolle Hilfe sein.




